Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren


http://myblog.de/lunasbuchparadies

Gratis bloggen bei
myblog.de





The Diviners-Hörbuch

Inhalt: New York, 1926: Wegen eines kleinen „Zwischenfalls“ wurde Evie O‘Neill aus ihrer langweiligen Kleinstadt ins aufregende New York verbannt. Dort genießt sie das wilde Partyleben, bis ein seltsamer Ritualmord die Stadt erschüttert – und Evie über ihren Onkel, den Direktor des Museums für Amerikanisches Volkstum, Aberglauben und Okkultes plötzlich mitten in den Mordermittlungen steckt. Schon bald weiß sie mehr als die Polizei. Denn Evie hat eine geheime Gabe, von der niemand wissen darf: Sie kann Gegenständen die intimsten Geheimnisse ihrer Besitzer entlocken. Doch sie hat keine Ahnung, mit welch entsetzlicher Bestie sie es zu tun bekommt … Meinung:Nur ums es mal vorneweg zu nehmen, schon das Buch hat eine Seitenanzahl von ca. 700 Seiten. Und da es sich bei den Hörbuch um eine ungekürzte Lesung handelt ist es sehr lang, und in diesen Fall auch mit sehr viel Zeit verbunden. Es handelt sich um 3 CDs mit jeweils ca.99 Tracks. Trotz dieser Länge ist das Hörbuch doch sehr zu empfehlen. Die deutsche Sprecherin Anja Stadlober, war mir bis dato unbekannt, jedoch spricht sie für meinen Geschmack leicht monoton, was andererseits aber auch perfekt zu der Atmosphäre der Geschichte passt. Wie schon in der Inhaltsangabe erwähnt spielt die Geschichte in den 20er Jahren. Ich persönlich bin ein riesen Fan der Zeitspanne, und habe mich unter anderen auch von den großen Gatsby bezaubern lassen. Auf alle Fälle hatte ich das Gefühl das die Autorin gut recherchiert hatte, und der Lebensstil schien mir glaubwürdig. Das Buch wurde aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, was bei mir immer ein Pluspunkt ist, da man dadurch die Geschichte auch aus anderen Blickwinkeln sehen kann. Dazu sind mir die meisten Charaktere sehr ausführlich beschrieben, sodass einen die meisten schon nach kurzer Zeit ans Herz wachsen. Einzig Evie als Hauptfigur hatte es bei mir ein bisschen schwerer, jedoch war es auch hier nur eine Frage der Zeit bis ich mit ihr mitfiebern konnte. Besonders ihre leicht rebellische Ader die mich am Anfang nur nervte gefiel mir mit der Zeit immer mehr. die Handlung des Buches ist sehr interessant, und sorgt in manchen Momenten für Gänsehaut (da ist auch die Stimme der Sprecherin wieder sehr passend).Jedoch muss man den Buch ankreiden dass es ziemlich lange brauch eh wirklich Spannung aufkommt, und auch zwischendrin flachte die Spannung immer wieder ab. Andererseits gab es dafür auch Stellen die mich so in ihren Bann zogen, dass man gar nicht mehr aufhören wollte zu hören, und spätestens ab der 3. CD kann man von den Buch gar nicht mehr genug kriegen. Fazit: Auf Grund von einigen längen die im Buch auftauchen, muss ich leider einen Stern abziehen. Im Endeffekt ist das Buch aber auf alle 475 Sternen wert.
22.12.14 19:12


Steelheart

Fazit vorweg: Steelheart liest sich "richtig gut". Die Charaktere sind ansprechend und "rund", die Story durchgehend unterhaltsam, lebendig, charismatisch und clever. Brandon Sanderson hat sich in den letzten Jahren in die erste Garde der amerikanischen Fantasy-Autoren hochgeschrieben. Das umfasst hauptsächlich Fantasy für Erwachsene - von seiner Mistborn-Triologie (Kinder des Nebels) über Einzelromane wie Warbreaker und Elantris bis hin zu den drei letzten Romanen von Robert Jordans "Rad der Zeit" und den Sturmlicht-Chroniken aber auch mit den Alcatraz-Büchern und der neuen "The Rithmatist"-Serie Werke für Jugendliche und junge Erwachsene. Story: Mit dem Erscheinen des roten Sterns "Calamity" am Himmel der Welt entwickelte ein Teil der Menschheit Superkräfte. Von kleinen und schwachen Effekten bis hin zu ubermächtigen Fähigkeiten. Die neuen Superwesen nutzen ihre Kräfte nicht fürs Gute. Die übrige Menschheit war hilftslos - viele der mächtigeren Superhelden war praktisch unverwundbar. In Kämpfen der Menscheit gegen die neuen "Epcis" und der Epics untereinander um die Macht ging die weltweite Zivilisation so wie wir sie kannten unter. In den Resten der USA endeten die Auseinadersetzungen schließlich mit dem Kapitulationsgesetz: EPICS standen künftig über dem Gesetz und durften tun und lassen was sie wollten. Nur eine kleine Zahl von Freiheitskämpfern wehrt sich noch und unternimmt Anschläge auf Epics. Zwar hat jeder Epic eine Schwäche, die seine Superkräfte wirkungslos macht - aber diese Schwächen kennt oft niemand und sie sind kaum herauszufinden. Erst recht nicht, wenn die Epics alles tun, um diese zu verbergen. Im ehemaligen Chicago hat Steelheart - einer der mächtigsten Epics weltweit - die Macht als Imperator an sich gerissen. Er ist u.a. völlig unverwundbar, kann fliegen, Energiestrahlen werfen und riesige Mengen unbelebte Materie in Stahl verwandeln. Bei seiner Machtergreifung hat er einen Großteil der Stadt und des Lake Michigan in Stahl verwandelt. Seinem Regime dienen neben Menschen eine große Zahl von ihm unterworfener Epics. In Newcargo herrscht deshalb unter anderem ewige Nacht - einer seiner Leutnants kontrolliert das Tageslicht. In dieser Welt wächst die Hauptfigur David als Waise auf und er hat ein Geheimnis: er hat vor 10 Jahren Steelheart am Tag seiner Machtergreifung bluten gesehen - und dadurch auch seinen Vater verloren. Seitdem träumt er davon, Epics zu jagen und irgendwann Steelheart eines Tages zu Fall zu bringen. Er hat sein ganzes Leben darauf ausgerichtet, alles über Epics zu wissen, was es zu wissen gibt - ein echter "Nerd" insoweit. Um seinen Traum zu verwirklichen, versucht er, Kontakt mit den Reckoners herzustellen, als diese in Newcargo einen Anschlag auf einen Epic unternehmen - und damit beginnt die Haupthandlung von Steelheart. Die Story von Stealheart begleitet David und eine Zelle der Reckoners beim Kampf gegen die Epics von Newcargo. Ein Kampf mit dem finalen Ziel, irgendwann herauszufinden, was Stealhearts Schwäche ist, die ihn verwundbar machte und ihn damit zu Fall zu bringen. Die Handlung beginnt mit einem Banküberfall am Tag der Machtergreifung Stealhearts und wird von da ab nie langweilig. Es stimmen schlicht alle Details. Vom den gut entwickelten Charakteren und Antagonisten (den Epics und ihren Schergen) über die Gesellschaft und die Technologien, die sich Sanderson erdacht hat, bis hin zur Welt in dem all das geschieht - vor allem dem Stahllabyrinth mit ewiger Nacht zu dem Chicago geworden ist. David ist zwar teilweise etwas "zu perfekt" - aber auch das bringt Sanderson so elegant unter, dass es dem Lesevergnügen nicht schadet. Er wird dadurch auch nicht "übermächtig", denn die feindlichen Epics und die übrigen Reckoners haben allesamt ihre eigenen Glanzstunden so dass vieles nicht wie erwartet läuft und die Story dadurch immer spannend bleibt.
22.12.14 19:11





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung